Projekt HT 2115

Bei der HT 2115 handelt es sich um eine Verdrängerpumpe mit einer neuen Variante des Ein-Zahn-Verdrängers, der gegenüber dem Stand der Technik wesentliche Vorteile aufweist. So wird im Gegensatz zu marktüblichen Ein-Zahn-Verdränger im Übergangsbereich kein Totvolumen zwischen den beiden Rotoren abgekapselt, durch welches die Flüssigkeit zweimal pro Umdrehung von der Druckseite zur Saugseite zurückgeführt wird, was eine erhebliche Wirkungsgradreduktion zur Folge hat, denn an diesem zurückgeführten Volumen ist bereits Arbeit zur Druckerhöhung verrichtet worden.

Gegenüberstellung Ein-Zahn-Verdränger konventionell/verbessert

Durch den langgestreckten Übergangsbereich der Drehkolben wird die Flüssigkeit in Gegensatz zu herkömmlichen Drehkolben weniger gewalkt, wodurch eine weitere Wirkungsgradverbesserung erzielt wird. Zudem wird die Flüssigkeit schonend aus der Pumpe geschoben, was besonders für sensible Flüssigkeiten, wie Marmelade oder medizinische Produkte, einen erheblichen Vorteil bei der Produktschonung ergibt.

Die Funktion und die erwarteten positiven Effekte wurden auf dem Prüfstand nachgewiesen, woraus sich die Motivation zur weiteren Entwicklung zu einem Serienprodukt gibt. Es sind diverse Versuche durchgeführt worden, bei denen sich je nach der eingesetzten Flüssigkeit und dem Betriebspunkt, eine Wirkungsgradverbesserung bis zu 8 % gegenüber herkömmlichen Drehkolben ergeben hat.

Pumpenrotor/Pumpe auf dem Prüfstand
Drehkolben der HT 2115/Vermessung Prototyp

Es wurde versucht, die Pumpe in Kooperation mit einem renommierten Pumpenhersteller zur Serienreife zu entwickeln. Diese bekundeten jedoch kein Interesse an einer gemeinsamen Entwicklung dieser Technologie zur Serienreife, weshalb nunmehr die Entwicklung zur Serienreife in Eigeninitiative und der Vertrieb unter eigener Flagge erfolgen wird.

Dieses Vorhaben lässt sich nicht mittels eines versteuerten Einkommens finanzieren, denn die regelmäßige Herstellung von Maschinenteilen ist so teuer, dass sie die finanziellen Möglichkeiten eines Durchschnittseinkommens aus angestellter Arbeit bei weitem übersteigen. Zudem erfordert die Entwicklung des Prototyps zur Serienreife so viel Entwicklungsleistung, dass diese nicht nach Feierabend und am Wochenende zu schaffen ist. Die eigenständige Entwicklung zur Serienreife und der Vertrieb des marktreifen Serienproduktes kann folglich nur durch die finanzielle Unterstützung von Investoren erfolgen, wie z. B. durch einen Hauptinvestor oder durch viele einzelne Unterstützer, die ebenfalls davon überzeugt sind, dass ein technologisches Potential mit großem energetischen Einsparpotential nicht ungenutzt bleiben sollte.

Vor dem Hintergrund der immensen Bemühungen der Regierungen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden, dass ein verbesserter Wirkungsgrad bei gleicher Förderleistung eine Reduktion des Energiekonsums und damit einer Reduktion der CO2-Emissionen ermöglicht, was bekanntlich im Allgemeinen wirtschaftlichen und ökologischem Interesse liegt.

Folgen des Wirkungsgrades